Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Denkmalgeschütztes Reetdachhaus in Stade komplett niedergebrannt

am. Stade. Trotz eines Großaufgebots von rund 150 Feuerwehrleuten konnten die Einsatzkräfte nicht verhindern, dass ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude an der Harburger Straße in Stade am Samstagmorgen bis auf die Grundmauern niederbrannte. Das Reetdachhaus war unbewohnt. Menschen wurden nicht verletzt.
Gegen 6 Uhr morgens wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert, da aus dem Haus große Rauchschwaden drangen. Schnell griffen die Flammen auf das ganze Gebäude über. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass sich das Feuer auch auf benachbarte Gebäude ausbreitete. Vorsorglich wurde jedoch ein nebenstehendes Haus evakuiert.
Um alle Brandnester zu beseitigen, musste ein Bagger die Reste der Brandruine auseinanderschieben.
Zur Brandursache kann die Polizei im Moment noch nichts sagen. Tatortermittler untersuchten das Gebäude noch vor Ort. Mit Ergebnissen ist erst zu rechnen, wenn die Brandexperten der Polizeiinspektion Stade ihre Ermittlungen aufnehmen.
Das abgebrannte Gebäude stand kurz vor dem Verkauf und der Übergabe an eine Stader Stiftung. Diese wollte das Haus grundsanieren. Der Schaden wird auf mindestens 50.000 Euro geschätzt. Bereits vor einem Jahr hatte jemand versucht, das Gebäude anzuzünden. Damals konnte es die Feuerwehr allerdings rechtzeitig retten.
Die Harburger Straße musste während der Löscharbeiten beidseitig gesperrt werden.