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Die erste Sturmflut des Jahres im Landkreis Stade

Feuerwehreinsatz auf der EVB-Strecke in Harsefeld (Foto: Kachmann/Feuerwehr Harsefelld)

Weihnachtsfest klingt mit Böen und Hochwasser aus / 15 Einsätze für Feuerwehr und Polizei

(tp). Mit Sturm und Hochwasser verabschiedete sich das Weihnachtsfest 2016: In der Nacht auf Dienstag fegten Böen mit bis zu 90 Stundenkilometern über den Landkreis Stade. Vor allem wegen umgeknickter Bäume schrillte u.a. in Buxtehude, Oldendorf und Harsefeld 15 Mal der Alarmpieper für die Feuerwehr und Polizei. Zudem löste Orkantief "Barbara" die erste Sturmflut dieses Winters aus.

Zwischen Buxtehude und Neu Wulmstorf sowie in Harsefeld musste die Feuerwehr umgekippte Bäume und Äste von den Gleisen der S-Bahn S3 und der EVB beseitigen. Bereits in der Nacht auf den ersten Weihnachtsfeiertag stürzte am Bahnhof in Fredenbeck ein Baum auf die Gleise. Auf der EVB-Strecke zwischen Harsefeld und Bremervörde kippten gleich zwei Mal Bäume auf die Schienen. Am zweiten Weihnachtstag - gegen 13 Uhr - musste der EVB-Lokführer wegen eines von der Baumkrone abgebrochenen dicken Astes seinen vollbesetzten Zug unweit des Harsefelder Bahnhofes mit einer Notbremsung stoppen.

An der Großbaustelle am Pferdemarkt (Ex-Hertie) in Stade wehte ein Bauzaun um.

Laut dem Stader Polizeisprecher Rainer Bohmbach wurden die Parkplätze auf Stadersand und am Lühe-Anlager überflutet. Autos kamen jedoch nicht zu Schaden. Der Elb-Wasserpegel stieg auf 4,45 Meter über Normalnull. Der Wert lag jedoch deutlich unter der historischen Rekordmarke von 5,74 Metern während der Jahrhundertsturmflut 1962.