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Falscher "Mutti-Schein": Keine Party, ab nach Hause!

tk. Heinbockel. Für Jugendliche in Partylaune waren die fünf Beamte des Fachkommissariats der Stader Polizei für Jugendsachen und die zwei Mitarbeiter des Kreisjugendamtes wahrscheinlich Spielverderber. Ihren Job haben sie trotzdem ernst genommen: In Heinbockel fanden vor dem Musikladen am späten Freitagabend Jugendschutzkontrollen statt.
Im Visier der Beamten: Unter 18-Jährige, die sich die Erziehungsbevollmächtigung, auch "Mutti-Schein" genannt, von irgendwem - Hauptsache 18 - vor der Disco unterschreiben lassen. Die Erwachsenen, die unterschrieben, seien sich ihrer Aufgaben und Pflichten nicht bewusst. Außerdem sei eine falsche oder verfälschte Erziehungsbevollmächtigung eine Urkundenfälschung, so die Polizei.
Nebenbei wurden während der Kontrolle vier alkoholisierte Jugendliche aufgegriffen. Der Spitzenwert lag bei 1,78 Promille beim Pusten. Bilanz der Kontrollen: Fünf Jugendliche wurden gleich nach Hause geschickt, weil ihr "Mutti-Schein" ganz offensichtlich wenig überzeugend war. Drei Jugendliche mussten von ihren Eltern abgeholt werden und ein Jugendlicher kam in den zweifelhaften Genuss, von der Polizei nach Hause kutschiert zu werden.