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Großübung der Ortsfeuerwehren mit EVB in Mulsum

In der Unfallsimulation hatte der Zug das Auto rund 100 Meter weit geschleift (Foto: Waltersdorf)
am. Mulsum. Zu einer groß aufgelegten und aufwendig inszenierten Übung kamen kürzlich die Ortsfeuerwehren aus Kutenholz, Mulsum, Essel, Fredenbeck und Helmste zusammen. Sie übten den Ernstfall bei einer Kollision eines EVB-Zuges mit einem Pkw.
Um die 100 Personen hatten sich in Höhe des Mulsumer Bahnhofes eingefunden. Unter Ihnen waren Retter, Beobachter sowie geschminkte Mimen, die die Verletzten im Zug darstellten. Die Feuerwehrleute mussten bei der Übung elf Menschen aus dem Zug retten und zwei Puppen aus dem völlig demolierten PKW befreien. Auch die anschließende Versorgung in der „Verletztensammelstelle“ wurde geübt.
Die Übung war nicht als Konsequenz auf den Bahnunfall in Hedendorf, bei dem rund 60 Personen nur knapp dem Unglück entronnen sind, als ein Zug in einen stehengebliebenen Bus raste, unternommen worden. Hintergrund war vielmehr ein von einer Fredenbecker Arbeitsgruppe seit Längerem erstelltes Konzept zu Bahnunfällen. Dieses definiert eine "Einsatz- und Handlungsanweisung EVB" sowie Einsatztaktiken, Bereitstellungsräume, Anfahrten etc. im Vorwege.