Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Hoffen auf ein mildes Urteil

tp. Stade. Im "Zocker-Prozess" gegen den spielsüchtigen Ex-Banker Jens L.* aus Stade hat die Verteidigung am Donnerstag vor dem Stader Landgericht ihr Plädoyer gehalten. "Wir hoffen auf ein mildes Urteil", sagt Rechtsanwalt Artak Gaspar und nennt in diesem Zusammenhang Jens L.s Bemühungen um Wiedergutmachung und um eine Rückkehr in geordnete Lebensverhältnisse nach seiner Spieler-Karriere. Die Verteidigung plädierte auf ein Strafmaß zwischen Freiheitsstrafe auf Bewährung und offenem Vollzug.
Jens L. hatte von seinem ehemaligen Arbeitgeber, der Deutschen Bank in Buxtehude, rund acht Millionen Euro veruntreut und im Kasino verspielt. Einen Teil zahlte er zurück. L. begab sich in Therapie und arbeitet heute als Rettungssanitäter.
Das Gericht verkündet das Urteil am Montag, 15. Dezember, um 13 Uhr.
*Name v. d. Red. gekürzt