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Kaum Krawalle bei politischen Kundgebungen in Stade

am. Stade. Die von der Polizei befürchteten Krawalle bei der Kundgebung der rechten Gruppierung "Gemeinsam für Deutschland" am Samstagnachmittag sind ausgeblieben. Die rund 1.000 Einsatzkräfte der Polizei und der Bundespolizei schafften es zwar nicht, die angereisten Gegendemonstranten aus der linken Szene von der Rechten-Kundgebung fernzuhalten, zu einer Auseinandersetzungen kam es jedoch nur kurz vor der Abreise der rechten Gruppierung am Stader Bahnhof. Dabei wurden vier Personen vorläufig festgenommen.
Zu dem Aufmarsch der von der NPD unterstützten Initiative "Gemeinsam für Deutschland" waren deutlich weniger Teilnehmer als angekündigt gekommen. Statt der erwarteten 200 trafen nach langen Verzögerungen letztendlich 66 Personen ein. Ein durch Brandstiftung verursachter Kabelbrand an den Gleisen hatte den Zug mit den NPD-Sympathisanten aufgehalten.
Die zunächst geplante Kundgebung der antifaschistischen Aktion Lüneburg/Uelzen fiel komplett aus. Die Anmeldung wurde noch während des Genehmigungsverfahrens zurückgezogen. Dennoch trafen rund 200 linksgerichtete Demonstranten aus Hamburg und Lüneburg ein. Sie errichteten Sitzblockaden in der Harsefelder Straße und in der Sachsenstraße, die den Aufzug aber nur verzögern und nicht verhindern konnten.
Die friedliche Gegenveranstaltung der Stader Bürger und des "Deutschen Gewerkschaftsbunds" (DGB) unter dem Motto "Stade stellt sich quer" am Sande besuchten rund 350 Personen.
Während der Demo kam es zwischen 14 und 20 Uhr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.