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Mega-Umweltsauerei in Stade

Feuerwehrleute mit Boot am neuen Hafen

Kilometerlange Diesel-Spur verunreinigt Regenkanal und Hafenbecken


tp. Stade.
Allerorten in der Kreisstadt Stade und im Alten Land waren am Montagmittag Feuerwehrleute unterwegs, um die Straßen mit rotem Ölbindemittel abzustreuen. Anlass für den Großeinsatz gab ein für den Straßenverkehr gefährlicher, rutschiger Dieselfilm in XXL. Der kilometerlange Kraftstoffspur zog sich nach Auskunft des Vize-Stadtbrandmeisters Stephan Woitera von Steinkirchen über Hollern-Twielenfleth bis in die Stader Altstadt.

Den rund 20 Stader Feuerwehrleuten, die im Stadtgebiet mit fünf Fahrzeugen ausrückten, bot sich eine unübersichtliche Einsatzlage: Denn der Schadstoff wurde mit dem Regen in die Kanalisation gespült und floss unterirdisch in den historischen Hafen am Fischmarkt sowie durch das Wehr-Tor unter der Hansestraße in den Stadthafen. Feuerwehrleute legten mit Booten in beiden Häfen Ölsperren und schlossen das Tor.

Mitarbeiter der Abwasserentsorgung Stade spülten die verschmutzte Kanalisation mit Spezialfahrzeugen.
Der Verursacher der Umweltsauerei ist bislang unbekannt. Angesichts der ausgelaufenen Flüssigkeitsmenge geht die Feuerwehr davon aus, dass ein Lastwagen den Treibstoff verloren hat.

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