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Polizeigroßeinsatz bei NPD- und Gegendemo in Stade

am. Stade. Die Polizei wird die drei angekündigten politischen Kundgebungen am Samstag, 10. September, in Stade mit einem Großeinsatz begleiten. Bei den Kundgebungen handelt es sich um die Ausgangsveranstaltung der Initiative "Gemeinsam für Deutschland" und die darauf in Folge angemeldeten Gegendemonstrationen der antifaschistischen Aktion Lüneburg/Uelzen und des "Deutschen Gewerkschaftsbunds" (DGB) unter dem Motto "Stade stellt sich quer". Für alle drei Veranstaltungen sind insgesamt 700 Personen angemeldet.

Um die verschiedenen Veranstaltungen räumlich zu trennen, hat die Hansestadt Stade jeder Gruppierung eine gesonderte Marschroute bzw. einen "Antifa"-Versammlungsort zugeordnet. Die Initiative "Gemeinsam für Deutschland" beginnt ihre Auftaktveranstaltung um 14 Uhr auf dem Berliner Platz. Danach wird sie über die Harsefelder Straße, Sachsenstraße und Harburger Straße gehen, um dann an den Berliner Platz zurückzukehren.

Die Hansestadt Stade hat der "Antifa" den Vorplatz der Skateranlage unter der Hansebrücke als Versammlungsort zugewiesen. Beginn der Versammlung ist 12 Uhr, voraussichtliches Ende 18 Uhr. Ursprünglich sollte diese Veranstaltung auf dem Parkplatz Hospitalstraße stattfinden. Da jedoch der Stadtverwaltung inzwischen ein
fortgeschriebenes Gefährdungslagebild mit einem starken Zulauf von gewaltbereiten Personen vorliegt, wurde der Versammlungsort zur Skateranlage verlegt, um eine räumliche Trennung zur Ausgangsveranstaltung zu gewährleisten.

Der DGB wird sich von 14 Uhr bis 16 Uhr auf dem Platz "Am Sande" versammeln.

Die Polizei rechnet damit, dass gewaltbereite Personen versuchen könnten, den Aufzug der Initiative "Gemeinsam für Deutschland" zu stören oder zu verhindern.

Die Polizei Stade bittet alle Menschen, die ihren Protest friedlich zum Ausdruck bringen wollen, den Bereich der Aufzugsstrecke der Initiative zu meiden.

Da die Stadtverwaltung die Veranstaltungsplätze weiträumig absperrt, ist mit Verkehrseinschränkungen und Behinderungen an diesem Tag zu rechnen. So werden der Berliner Platz, der Exerzierplatz, der Platz "Am Sande" und der Parkplatz Hospitalstraße am Samstag ganztätig gesperrt sein. Zudem muss mit
Beeinträchtigungen im gesamten Stadtbereich gerechnet werden. Die Polizei bittet, Ortskundige, den Bereich weiträumig zu umfahren. Insbesondere auf der Harsefelder und Harburger Straße kann es zu Behinderungen des Busverkehrs kommen.