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Prozess wegen Kindstötung auf der Zielgeraden

tk. Stade. Der Prozess gegen Petra S. (43), die wegen Totschlags vor dem Landgericht Stade steht, weil sie zwei Neugeborene unversorgt gelassen hat, geht auf die Zielgerade. Alle Zeugen wurden gehört und der Gutachter hat zur Frage der Schuldfähigkeit ausgesagt.
Der Psychiater kommt zu dem Schluss, dass die Frau psychisch krank und alkoholabhängig gewesen sei. Dennoch attestiert der Gutachter Petra S. keine volle Schuldunfähigkeit. Das Gericht wird jetzt darüber entscheiden, ob die Angeklagte voll oder vermindert schuldfähig ist.
Petra S. hatte gestanden, die beiden Neugeborenen unversorgt auf dem Dachboden abgelegt zu haben. Die Leichen von von ihrem Ex-Mann im vergangenen Jahr gefunden. Seitdem sitzt S. in Untersuchungshaft.
Die Schlussplädoyers werden voraussichtlich am kommenden Montag gehalten. Ein Urteil könnte dann am Mittwoch, 23. Januar, gesprochen werden.