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Rauchmelder rettet Leben

at. Haddorf. Wie wichtig die Installation von Rauchmeldern ist, hat sich in der Nacht zum 31. Mai im Stader Ortsteil Haddorf gezeigt: Um 2.30 Uhr waren Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus auf das Piepen eines Rauchmelders in einer Wohnung aufmerksam geworden. Von den Bewohnern reagierte niemand auf Klopfen oder Klingen, deswegen alarmierten die Nachbarn sofort die Feuerwehr.
Die Einsatzkräfte öffneten die stark verqualmte Wohnung, in der sie den bewusstlosen Mieter fanden und schließlich ins Freie brachten.
Der Rettungsdienst versorgte den Mann, den sie später mit dem Verdacht einer Rauchvergiftung ins Elbe-Klinikum Stade einlieferten.
Die Ursache des Brandes: Der Mieter hatte in der Küche sein Essen auf dem Herd vergessen. Nachdem die Helfer die Gefahr beseitigten, konzentrierten sich die 25 Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Wiepenkathen und des ersten Zuges der Ortsfeuerwehr Stade auf das Belüften der Wohnung und des Treppenhauses.
Auch wenn bei dem Einsatzstichwort „Essen auf Herd“ oft kein offenes Feuer festzustellen ist, birgt der entstehende Rauch die gleichen Gefahren wie klassischer Brandrauch.
Das enthaltene Kohlenmonoxid führt, wenn es eingeatmet wird, nach kürzester Zeit zur Bewusstlosigkeit und unter Umständen zum Tod. Es blockiert in der Lunge den Sauerstofftransport ins Blut und Gegenmaßnahmen müssen unverzüglich eingeleitet werden.
In diesem Fall hat die Kombination - installierter Rauchmelder, aufmerksame und fürsorgliche Nachbarn und schnelles Eingreifen von Rettungsdienst und Feuerwehr – dafür gesorgt, dass die Ereignisse der Nacht keinen tragischen Ausgang nahmen.