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Staatsanwaltschaft fordert lebenslänglich

Zaunbau-Unternehmer Gerd Hennig (†)

Plädoyer im "Zaunkönig"-Prozess

tp. Stade. Im Prozess um den Tod des Zaunbau-Meisters Gerd Hennig (†50) aus Oldendorf fordert die Staatsanwaltschaft in Stade eine lebenslängliche Haftstrafe für den Hauptangeklagten und eine mehrjährige Gefängnisstrafe für seinen Helfer.

Der in der Region als "Zaunkönig" bekannte Unternehmer Gerd Hennig und seine Frau waren, wie berichtet, im Dezember 2010 von zwei noch immer flüchtige Komplizen des Hauptangeklagten, Sergej L. aus Himmelpforten, in ihrem Doppelhaus überfallen und ausgeraubt worden. Gerd Hennig wurde körperlich schwer misshandelt und ersticke infolge einer Knebelung. Die beiden Räuber, vermutlich Weißrussen, sind untergetaucht.

Für den vermutlichen Initiator des Verbrechens, Sergej L., forderte die Staatsanwaltschaft in ihrem Plädojer am Donnerstag lebenslange Haft wegen schweren Raubes mit Todesfolge. Der zweite Angeklagte, Alexander V. aus Oldendorf, soll wegen Beihilfe zu der Straftat für vier Jahre und drei Monate ins Gefängnis.