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Steuerungsfähig trotz 3,5 Promille

Am Stader Landgericht wird der Messerstecher-Prozess verhandelt

Prozess gegen Messerstecher aus Fredenbeck: Gutachter sagt aus

tp. Stade/Fredenbeck. Im Prozess gegen zwei junge Männer (damals 20 und 21) aus dem Sudan, die im April in der Asylbewerberunterkunft in Fredenbeck einen Landsmann (31) mit Messerstichen in die Hand und in den Hals lebensgefährlich verletzten (das WOCHENBLATT berichtete), sagte jetzt der Sachverständige Dr. Harald Schmidt aus. Nach seiner Erkenntnis hatte der inzwischen in U-Haft sitzende Haupttäter, der die Stichwaffe geführt haben soll, zum Tatzeitpunkt etwa 3,5 Promille Alkohol im Blut, sei aber nicht völlig steuerungsunfähig gewesen. Grund könnte die vom Gutachter bescheinigte starke Alkoholgewöhnung des Angeklagten sein. Die Anklage lautet auf versuchten Totschlag.
• Nächste Verhandlungstermine: Montag und Donnerstag, 14. und 17. November, jeweils um 13.30. Geplant ist die Vernehmung eines Opferzeugen und das psychiatrische Gutachten hinsichtlich des zweiten Angeklagten.