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"Unruhige Silvesternacht" im Landkreis Stade: Telefonzelle und Zigarettenautomat mit Böllern gesprengt

Heckenbrand in Harsefeld (Foto: Kachmann)

Vandalismusschäden, Verletzte und Zoff unter Betrunkenen

tp. Landkreis Stade. Brennende Mülltonnen und Co. bescherten den Helfern von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Jahreswechsel diverse Einsätze. Einen größeren Vandalismusschaden verursachten Feiernde in Himmelpforten: Am Stubbenkamp wurde ein Zigarettenautomat mit Feuerwerkskörpern gesprengt. Ebenfalls durch Böller wurde an der Pommernstraße in Stade eine Telefonzelle zerstört.

Zudem mussten brennende Abfallbehälter an einem Wohnhaus in Horneburg und eine brennende Hecke in Harsefeld gelöscht werden. Ebenfalls in Harsefeld wurde ein Mann durch Knallkörper am Auge verletzt. Er wurde in eine Hamburger Spezialklinik gebracht.

Der Rettungsdienst und die Notärzte waren in der Nacht 43 Mal unterwegs, wobei es sich in den meisten Fällen um allgemeine medizinische Notfälle handelte.

Polizisten rückten mehr als 60 Mal aus, unter anderem, um Streitigkeiten zwischen Betrunkenen, die zum Teil Körperverletzungen zur Folge hatten, zu schlichten. Zudem gab es mehrere Beschwerden wegen Feuerwerks in der Nähe von Reetdachhäusern.

Insgesamt sei es zwar eine unruhige, aber immer noch "normale Silvesternacht ohne herausragende Ereignisse für die Einsatzkräfte" gewesen, bilanziert der Stader Polizeisprecher Rainer Bohmbach.