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Verkehrssicherheitstag: Zahl der Unfälle im Landkreis Stade muss sinken

Landrat Michael Roesberg mit der "Rauschbrille" im Parcours unterwegs (Foto: Polizei)
Verkehrssicherheitstag will wachrütteln

tk. Stade. "Sechs Unfalltote auf den Straßen des Landkreises Stades in diesem Jahr sind sechs Tote zu viel", sagte Landrat Michael Roesberg beim Verkehrssicherheitstag am Samstag in Stade. Viele Akteure, darunter Polizei. TÜV, Verkehrswacht, ADAC und Kreisjugendring sowie der Landkreis, verfolgen mit diesem Aktionstag ein gemeinsames Ziel: Die Zahl der Unfälle muss drastisch sinken.
Von Januar bis Juni hat es im gesamten Landkreis Stade bereits 2.000 Verkehrsunfälle gegeben, bei denen 77 Menschen schwer verletzt wurden. Das seien höhere Zahlen als im Jahr zuvor, gab Roesberg zu bedenken. "Wir müssen dafür sorgen, dass Raser aller Altersklassen aus dem Verkehr gezogen werden. Überhöhte Geschwindigkeit sei nach wie vor eine der Hauptursachen für Unfälle mit Toten und Schwerverletzten.
Beim Verkehrssicherheitstag auf dem Parkplatz der Berufsbildenden Schulen beschäftigten sich mehrere Hundert Gäste intensiv mit Sicherheit im Straßenverkehr. Nachhaltig eindrucksvoll: Beim Crash-Test mit einer Puppe wurde der Dummy trotz geringen Tempos des Autos schon "lebensgefährlich" verletzt.