Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Viel Stress für die Polizei im Landkreis Stade am Vatertag

50 Beamte waren am Vatertag im Landkreis Stade im Einsatz (Foto: Polizei)
am. Landkreis. Aufgrund des guten Wetters waren im Landkreis Stade mehr betrunkene junge Männer und Frauen am Himmelfahrtstag unterwegs als im Vorjahr. Im Laufe des Tages verstärkte sich die Aggressivität bei mehreren Veranstaltungen im Landkreis.

Ein 17-Jähriger schlug am Lühe-Anleger einen 20-Jährigen mit einem Fausthieb ins Gesicht. Dieser stürzte auf die Fahrbahn und wurde von einem PKW erfasst und dabei verletzt.

In Bliedersdorf fanden die diesjährigen Kreispokalendspiele statt.
Hier gerieten am frühen Nachmittag und am frühen Abend stark
alkoholisierte Fußballbesucher aneinander, was ein polizeiliches
Einschreiten erforderte.

Auf Krautsand waren mehrere alkoholbedingte Auseinandersetzungen
zu verzeichnen, hier mussten wie an anderen Stellen, Gruppen durch
die Polizei getrennt werden. Ein volltrunkener Jugendlicher wurde
nach Stade zur Polizeiwache transportiert und dort seinen Eltern
übergeben.

Ein gestürzter Radfahrer musste am Abend in Ruschwedel mit schweren Kopfverletzungen mit dem Rettungshubschrauber in eine Hamburger Klinik geflogen werden.

Immer wieder kam es Polizeieinsätzen im Zusammenhang mit dem Zu-
und Ablauf zu Vatertagsveranstaltungen, wobei z. B. Gruppen von
Personen in durch Alkoholkonsum übermütigem Zustand Autofahrer und
andere Personen anpöbelten oder behinderten. In mindestens einem Fall
wurden vorbeifahrenden Fahrzeuge aus so einer Gruppe mit Steinen
beworfen.

Insgesamt musste die Polizei 21 mal einen Platzverweis erteilen, davon 15 mal unter Zwang. Zwei Personen mussten vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. Es wurden bisher 15 Anzeigen wegen Körperverletzung, Diebstahl, Beleidigung und Trunkenheit im Verkehr aufgenommen. Auch Rettungsdienste waren im Einsatz.
Einen Überblick über evtl. angerichtete Sachbeschädigungen liegt
bisher noch nicht vor, hier werden die entsprechenden Anzeigen
erfahrungsgemäß erst in den kommenden Tagen bei den örtlichen
Dienststellen erstattet.