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16.000 Sandsäcke in Stade gestapelt

Das Hafenbecken ist jetzt eine Baustelle. Die Hudebrücke (hi.) wird instand gesetzt. Zum Schutz vor einlaufendem Wasser errichteten Arbeiter einen mit Folie bedeckten Sandwall

Brücken-Baustelle am alten Hafen mit Knochenarbeit trockengelegt

tp. Stade. Die Arbeiter liegen bei den Vorbereitungen der Baustelle an der historischen Hudebrücke in Stade in den Endzügen. Am vergangenen Freitag und Samstag rückten Erdarbeiter der Firma Joachim Alpers aus Fredenbeck an, um einen riesigen Sandwall zum Schutz vor einlaufendem Wasser zu errichten.
Radlader-Fahrer Walter Bauer reichte die jeweils sieben Kilo schweren Sandsäcke mit seinem Baufahrzeug palettenweise an. Rund 8.000 Sandsäcke wurden an der Nordseite der Brücke gestapelt, ebenso viele einige Tage zuvor an der Südseite. Des Weiteren wurden dutzende Riesen-Säcke ("Big Bags") à 1.000 Liter Sand verbraucht. Zur Entlastung der Kolonne, die ihre Knochenarbeit unter den Blicken von Schaulustigen verrichtete, setzte Firma Alpers einen Bagger ein.
Nach der Trockenlegung der Baustelle beginnt die eigentliche Brücken-Sanierung für 1,9 Millionen Euro. Hinter dem historischen Mauerwerk entsteht eine moderne Konstruktion aus Stahlbeton. Die Arbeiten sind wegen statischer Besonderheiten kompliziert. Auf der ca. 400 Jahre alten Brücke stehen Häuser.