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16.500 Euro für Bedürftige

"Papierschlacht" im Festsaal des Stadeums (Foto: Photo Professional Stade)

Hohe Spendenbereitschaft beim 532. Stiftungsfest der Rosenkranz-Brüderschaft / "Papierschlacht" als Höhepunkt

tp. Stade. Die symbolische „Papierschlacht“ war wieder Höhepunkt des traditionellen Stiftungsfestes, das die Rosenkranz-Gotteshülfe-Brüderschaft Stade bereits seit 1482 feiert. Bei der gut besuchten Veranstaltung im Stadeum spendeten die Gäste knapp 20.000 Euro für den guten Zweck.

"Bruder" Hans-Eberhard Toepfer, Reederei-Kaufmann aus Assel, der Gastgeber des 532. Festes war, und seine Ehefrau Margarete begrüßten mehr als 150 Besucher im geschmückten Saal des Stadeums. Das Paar brachte ein kleines silbernes Schiff als Berufssymbol an dem sogenannten "Bruderbaum" an.

Der präsidierende Ältermann Günter Fricke eröffnete das Festmahl, und bat die Gäste, mit Freude zu geben. Begleitet wurde die Speisenfolge von launigen Reden. Zwischen den Gängen lieferten sich die Teilnehmer immer wieder eine „Papierschlacht“, bei der sie Tausende Papierfetzen in die Luft warfen. Dieses Ritual hat das früher übliche Werfen der abgenagten Knochen abgelöst. Wird ein Werfer dabei erwischt, ist eine Strafe in Münzgeld fällig. Diese wird gern gezahlt, da sie ebenfalls in voller Höhe den bedürftigen Mitbürgern zugute kommt.

In seinem Trinkspruch auf den Pokal, als Aufforderung zum großzügigen Spenden, erinnerte "Bruder" Sebastian Duwe daran, dass „Elend, Krankheit und Not auch heute zu finden sind, vielfach verschlossen hinter Krankenhaustüren, in Pflegeheimen und Sozialwohnungen“, wo die Betroffenen unter der „Gleichförmigkeit des Tagesablaufs, Einsamkeit und dem daraus resultierenden Gefühl vergessen zu sein“ leiden.

• Die Spendensumme wird in der Vorweihnachtszeit an bedürftige Stader Bürger verteilt.