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20 Jahre Jugendfeuerwehr Himmelpforten

Mit hohem Mädchenanteil: die Jugendfeuerwehr Himmelpforten (Foto: Freiwillige Feuerwehr Himmelpforten)

Mädchen ausdrücklich willkommen / Lob für erfolgreiche Nachwuchsarbeit in Himmelpforten

tp. Himmelpforten. Gute Nachwuchsarbeit sichert den Fortbestand des freiwilligen Brandschutzes auf dem "platten Land". Gut, wenn sich neben Jungen auch Mädchen für den ehrenamtlichen Dienst an Strahlrohr, Spreizer und Pumpe interessieren. Mit der Idee, gezielt weibliche Kräfte für das "Retten, Löschen, Bergen und Schützen" zu begeistern, wurde im September 1993 in Himmelpforten die Jugendfeuerwer ins Leben gerufen. Kürzlich feierten die Beteiligten in "Witt’s Gasthof" bei einem gemeinsamen Abendessen "runden Geburtstag".
"Der Gedanke, dass über den Weg der Jugendorganisation weibliche Brandschützer in die Reihen den Aktiven kommen könnten, hatte bei einigen Altgedienten anfangs Bauchschmerzen verursacht", berichtet der Himmelpfortener Feuerwehr-Pressesbeauftragte Rolf Hillyer-Funke. Doch Vollblut-Feuerwehrmann Burkhard Heuer setzte sich sich seinerzeit gemeinsam mit dem damaligen Ortsbrandmeister Rolf Wieters gegen alle Widerstände für die Gründung einer Jugendfeuerwehr ein und wurde erster Jugendfeuerwehrwart in dem Geest-Ort und erster Gemeindejugendfeuerwehrwart der Samtgemeinde.
Wichtige Etappen hin zu einer erfolgreichen Jugendarbeit waren die Schaffung von geeigneten Räumen, der Kauf und die Umrüstung eines Kleinbusses für die Jugendfeuerwehr, Fahrten zu Zeltlagern und Reisen zur Partner-Feuerwehr nach Frankreich.
In den vergangenen 20 Jahren waren 87 Jungen und Mädchen Mitglied der Jugendfeuerwehr. 22 von ihnen wechselten in die aktive Abteilung. Aktuell sind 16 Jugendliche ab zehn Jahren Mitglied in der Jugendfeuerwehr Himmelpforten. "Damit ist die Jugendfeuerwehr die stärkste Säule der Nachwuchsarbeit der Feuerwehr", so Rolf Hillyer-Funke.
Mit Grußworten und Geschenken bedankten sich Vertreter aus Politik, Verwaltung und Feuerwehr bei den Machern der Jugendfeuerwehr. Besonders gewürdigt wurde das Engagement der Ehepaare Inge und Burkhard Heuer sowie Sabine und Jens Hartlef.