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200 Riesen-Pfosten unter dem Gasometer

Vor dem Gasometer: die Pfahlgründungsmaschine

Pfahlgründungsarbeiten für exklusiven Rundbau in der neuen Stader "Hafencity"

tp. Stade. Die Bauarbeiten an einem der extravagantesten Wohngebäude im Landkreis Stade schreiten voran: Für das zylinderförmige Gasometer in Stade, einem topfförmigen Ex-Gasdruckbehälter der Stadtwerke, sowie für zwei benachbarte moderne Wohngebäude haben die Pfahlgründungsarbeiten begonnen.
Vor wenigen Tagen rückten Polier und Maschinenführer Udo Wengler und seine Kollegen von der Firma "König Pfahlgründung" aus Stade an, um in einem speziellen technischen Verfahren rund 200 Betonpfosten ins Erdreich zu versenken. Dazu wird mit einer Maschine ein baumdicker, hohler Stahlbohrer in den Boden getrieben. Das längliche Erdloch wird anschließend mit flüssigem Beton verfüllt, der dann langsam aushärtet.
Wo genau die je 14 bis 15 Meter tiefen Pfosten unter dem Fundament des Gasometers und auf dem Areal vor und hinter dem Rundbau gesetzt werden müssen, liest Bau-Profi Udo Wengler von einer technischen Zeichnung ab, der im Cockpit seines Riesenfahrzeugs hängt. Laut Polier Wengler dauert die Pfahlgründung voraussichtlich bis Anfang Juni.
Danach kann der Bau der 35 Wohnungen über sechs Etagen und der drei Parkdecks beginnen. Zum Gasometer-Komplex in der "Stader Hafencity" gehören zudem zwei neue Häuser mit Ladenlokalen und Appartements. Die Anlage soll Frühling/Sommer 2014 fertig sein.
Das Bauprojekt ist der Beginn der mit öffentlichem Geld geförderten Sanierung der Harschenflether Vorstadt zu einem maritimen Vorzeige-Viertel in der Nähe der Schwinge und des Stader Stadthafens. Um Platz für Neuansiedlungen zu machen, sollen ab kommendem Frühjahr im großen Stil ortsansässige Firmen umgesiedelt werden.