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2.000 Schüler demonstrieren in Stade

2.000 Schüler aus Stade und Buxtehude zogen am Mittwochnachmittag durch die Stader Innenstadt und demonstrierten gegen das Klassenfahrt-Boykott. (Foto: Polizei)
at. Stade. "Finger weg von unseren Klassenfahrten", getreu diesem Motto als Aufruf zur Demonstration folgten am Mittwochnachmittag rund 2.000 Schüler aus Stade und Buxtehude. Sie demonstrierten lautstark in der Stader Innenstadt gegen den Klassenfahrt-Boykott der Lehrer. Mit Trillerpfeifen, Rufen und Plakaten auf denen "Finger weg von unseren Klassenfahrten" stand, zogen sie durch Stade.
"Wir stehen weder auf der Seite der Lehrer, noch auf der Seite der Politiker", sagte Marvin Ruder, Schülersprecher des Gymnasiums Athenaeum und einer der Organisatoren der Demo. "Wir fordern, dass sich alle zusammensetzen und eine Lösung gefunden wird!"
Damit gemeint sind Landesregierung und Personalräte der Lehrer. Letztere empfahlen den Kollegen vom Gymnasium, Klassenfahrten zu streichen, nachdem die Landesregierung ihnen eine Stunde Mehrarbeit pro Woche zugemutet hatte. Durch das Wegfallen der Fahrten sollen die Lehrer entlastet werden. Diese Entscheidung ist für die Jugendlichen fatal, findet Marvin Ruder: "Für uns sind das keine Fahrten ins Blaue, sondern auch eine Form des Lernens."
Für diesen Satz erntete der Schülersprecher viel Applaus und Zustimmung von den Teilnehmern. Die Demonstranten starteten am Gymnasium Athenaeum, liefen die Harsefelder Straße entlang und durch die Innenstadt. Der Tross machte auf dem Platz vor dem Kreistagsgebäude halt, dort fanden mehrere Kundgebungen statt.