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23. Shantychor-Festival Stade begeistert die Besucher

Auch dieses Jahr präsentierten sich die Stader Hafensänger wieder mit ihren Tenören und Bässen (Foto: am)
am. Stade. Sie singen von der rauen See, von der Arbeit auf dem Schiff und von der Sehnsucht nach der Heimat: 15 Chöre aus ganz Deutschland und den Niederlanden traten in diesem Jahr beim 23. Shantychor-Festival in Stade auf und begeisterten damit hunderte Besucher. Die Stader Altstadt war so gut besucht wie schon lange nicht mehr, und an den Bühnen am Stadthafen, am Dabelow-Platz neben dem Rathaus und am Pferdemarkt versammelten sich die Menschen in großen Trauben, um den Shantychören zuzuhören. Nicht wenige ließen sich von den Liedern und dem Schunkeln im Takt der imaginären Wellen anstecken.
Mit dabei waren selbstverständlich wieder die Stader Hafensänger, die am Sonntag ihren großen Auftritt auf dem Pferdemarkt hatten. Einer der Chöre, der Sokkenbuurt Zeemannskoor, war extra aus den Niederlanden, aus der Stadt Apeldoorn angereist. "Wir singen Shantys, weil es einfach Spaß macht", rufen gleich mehrere der rot-weiß gekleideten Sänger. Eine Rarität und besonders anzuhören waren die Inseldeerns, ein rein weiblicher Shantychor aus Hamburg-Wilhelmsburg.
Auch in diesem Jahr bewährte sich die Mischung aus Shanty und Shopping. Wer zum Einkaufen gekommen war, lauschte beim Schlendern den Klängen der Matrosen, und wer wegen der Musik gekommen war, fand hier und da ein passendes Teil für sich oder seine Lieben. Annika Gürtler (15) nutzte den Sonntag, um mit ihren Eltern einkaufen zu gehen. Fündig wurde sie im Schuhhaus Ney, wo sie ein paar neue Winterstiefel erstand.
Allseits beliebt war wieder die große Autoschau am Sande, bei der sieben Unternehmen ihre Autos präsentierten. Arne Köncke und Tobias Brokelmann vom Autohaus Tobaben berieten das Ehepaar Inge und Herbert Welskop. "Wir wollen mit der Zeit gehen und uns ein Elektroauto holen", sagt der Rentner. Einige Meter weiter durfte der siebenjährige Paul-Henry Höper am Steuer eines echten roten Cabrios probesitzen. Mutter Sandra begnügte sich derweil mit dem Beifahrersitz. "Ja, das wäre schon ein Fahrzeug für uns, aber erst wenn die Kinder aus dem Haus sind", sagt sie mit einem Augenzwinkern.