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27 neue Staatsbürger im Landkreis Stade

Eingebürgerte und Gäste feierten gemeinsam im Kreishaus (Foto: Landkreis Stade/Martin Elsen)
lt. Stade. Insgesamt 27 Einbürgerungsurkunden überreichte Landrat Michael Roesberg jüngst im Kreishaus an neue Staatsbürger aus elf Ländern. Die meisten Eingebürgerten stammen aus der Türkei (zehn). Die Übrigen haben ihre Wurzeln in Polen, Pakistan, auf den Philippinen, in Großbritannien, Marokko, Peru, im Kongo, in Frankreich, in Lettland und im Iran. Zehn Eingebürgerte behalten ihre bisherige Staatsangehörigkeit zusätzlich bei.
Festredner Kai Seefried verwies auf die „Grundwerte, auf die wir in Deutschland bauen: Freiheit, Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Gleichberechtigung und Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Anderslebenden“. Er erwarte, dass diejenigen, die sich für Deutschland entschieden hätten, nach eben diesen Grundwerten ein freiheitliches Leben mitgestalteten.
Die meisten der 27 Eingebürgerten leben bereits längere Zeit in Kommunen des Landkreises: Zwölf in Stade, sieben in Buxtehude, drei in Jork, zwei in der Samtgemeinden Oldendorf-Himmelpforten sowie jeweils einer in den Samtgemeinden Harsefeld, Horneburg und Apensen.
Zuwanderer können in der Regel nach acht Jahren ihre Einbürgerung in die Bundesrepublik beantragen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, zu denen unter anderem ausreichende Sprachkenntnisse, sowie eine Aufenthaltserlaubnis gehören und sie den Lebensunterhalt selbst bestreiten können.