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28.000 Euro für Menschen in Not

Festliche Robe: Die Brüder feierten mit rund 250 Gästen im "Stadeum" (Foto: Schattke)

250 spendenbereite Gäste beim Stiftungsfest der "Gotteshülfe-Brüderschaft"

tp. Stade. Zylinderhüte und ein Platzregen aus Papierschnipseln gehören traditionell dazu: Ihr 531. wohltätiges Stiftungsfest hat jetzt die "Rosenkranz-Gotteshülfe-Brüderschaft" in Stade gefeiert. Bei dem gesellschaftlichen Ereignis wurden rund 28.000 Euro für Benachteiligte gesammelt.
Der Einladung des ausrichtenden Bruders Heiner Budde und seiner Ehefrau Mary in den geschmückten Saal des Veranstaltungstempels "Stadeum" waren 250 Gäste gefolgt. Den früheren Ess- und Tafelgewohnheiten der Stader Handwerker und Kaufleute folgend, wurden ihnen Speisen nach mittelalterlichem Rezept serviert. Der Präsident, "Ältermann" Günter Fricke, erinnerte bei der Eröffnung des Festmahls daran, dass sich die Mitglieder der Brüderschaft seit ihrer Gründung in Not geratenen Mitbürgern verpflichtet fühlen.
Mit dem feierlichen Einmarsch der Brüder und dem gemeinsamen Schreittanz "Pavane" begann die Amtsübergabe des festgebenden Bruders des vergangenen Jahres, Ulf Brokelmann, an seinen Nachfolger Heiner Budde. Der Ingenieur im Ruhestand hängte in einem Ritual als Berufszeichen sein Firmenlogo "BQ" an den "Bruderbaum".
Der Großteil der Spendeneinnahmen von 21.000 Euro wurde in einem Pokal gesammelt. Die übrigen Einnahmen stammen aus der traditionellen „Papierschlacht“. Jeder, der beim Werfen von Papierschnipseln getroffen wurde, musste einen Obolus leisten.
Die Brüder werden die Spenden in der Vorweihnachtszeit an unverschuldet in Not geratene Bürger der Stadt Stade verteilen. Zu den sozialen Aktivitäten der Brüder zählen die Unterstützung von Kindern mit Handicap aus sozial schwachen Familien und die Ausstattung von Kindergartenkindern mit warmer Winterkleidung.