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Aktion für mehr Plattdeutsch im Alltag startet im Landkreis Stade

Werben im Landkreis Stade für die Aktion (v. li): Dr. Hans-Eckhard Dannenberg (Geschäftsführer des Landschaftsverbandes Stade), Isa Steffen vom Verein "De Plattdüütsch" und Hans-Hinrich Kahrs, Berater für das Niederdeutsche bei der Landesschulbehörde (Foto: am)
am. Landkreis. Die "kleinen Sprachen" Plattdeutsch und Saterfriesisch sollen wieder mehr im Alltag gesprochen werden. Dafür setzt sich eine Landesweite Initiative "Freedag is Plattdag" ein. An den fünf Freitagen im September sollen alle Niedersachsen, so oft und so viel wie möglich, auf die hochdeutsche Sprache verzichten. Erfinder der Aktion ist Regierungsschuldirektor Manfred Kück aus Cuxhaven.
Der Landschaftsverband Stade organisiert die Aktion im Elbe-Weser-Dreieck. Der Verein "De Plattdüütschen", der das Plattdeutsch-Büro im Landkreis Stade ins Leben gerufen hat, unterstützt die Aktion ebenfalls und wirbt dafür, an den kommenden Freitagen möglichst viel plattdeutsch zu sprechen.
Auch Schulen sind zur Teilnahme eingeladen. Schüler und Lehrer können sich mit kreativen Aktivitäten - beispielsweise mit Spielen, Musik, Theater und Vorträgen - oder auch mit Plattdeutsch-Sequenzen im regulären Unterricht beteiligen. Ideen dazu gibt es unter www.schoolmaster.de.
Landesweit ist die Aktion ein Gemeinschaftsprojekt von Landschaftsbehörden in Niedersachsen und der Niedersächsischen Landesschulbehörde.
"Durch offensiven Umgang mit der Regionalsprache könne man die "Hierarchie der Sprachen einmal auf den Kopf stellen, andere Plattsprecher in seiner Umgebung finden und Platt in die Öffentlichkeit holen", sagt Mitorganisator Cay Hendryk Meyer.
Parallel zur Aktion spielen die Theatergruppen des Landschaftsverbandes Stade "Wellenbreker" und "Theater auf dem Flett" Stücke in niederdeutscher Sprache.
• Weitere Infos dazu und zur Aktion beim Landschaftsverband Stade, info@landschaftsverband-stade.de, beim Verein "De Plattdüütschen", isa.steffen@t-online.de und auf www.platt-is-cool.de