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Appell: Mehr Werbung für Kriegsgräberfürsorge

Gerd Martens (Mi.) wurde für seine mehr als 20-jährige Mitarbeit von Rolf Wernstedt (li.) geehrt. Landrat Michael Roesberg gratulierte
bc. Stade. Mehr als 8.000 Euro haben die Haus- und Straßensammlungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im vergangenen Jahr im Landkreis Stade eingebracht. Da geht mehr, findet Gerd Martens. Der Mann aus Agathenburg sammelt selbst seit weit über 20 Jahren in seinem Heimatort: 2014 waren es knapp 950 Euro. Wenn jeder Bürgermeister in seiner Gemeinde verstärkt Werbung für die gute Sache machen würde, wäre sogar Potenzial für mehr als 30.000 Euro vorhanden, appellierte Martens beim „Forum des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge" am Mittwoch im Kreishaus.
Gerd Martens wurde genau wie Walter Schütt aus Drochtersen-Hüll vom früheren niedersächsischen Kultusminister und jetzigen Landesvorsitzenden des Volksbundes, Professor Rolf Wernstedt, mit der weißgoldenen Ehrennadel für mehr als 20-jährige Mitarbeit geehrt.
Thema des Nachmittags war darüber hinaus die friedenspädagogische Arbeit des Volksbundes an Schulen. Außerdem hielt Wernstedt einen Vortrag mit dem provokanten Titel „Wozu noch erinnern – 70 Jahre nach Kriegsende?" Mehr dazu später im WOCHENBLATT.