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Aufgrund der Stallpflicht: Wellensittiche sitzen im Futterhaus fest

Von der Stallpflicht sind auch Ziervögel betroffen (Foto: archiv/Montage MSR)
lt. Buxtehude. Zum Schutz vor der Vogelgrippe besteht im Landkreis Stade seit Mitte November Stallpflicht für Geflügel. Ein Ende ist nicht absehbar. Betroffen davon sind aber nicht nur Hühner und Gänse, die seit Monaten in ihren Ställen ausharren müssen, sondern auch rund 15 Wellensittiche aus dem Futterhaus in Buxtehude.
„Bei uns herrscht Verkaufsstopp“, berichtet Tierfachverkäuferin Stefanie Uelhoff. Es handele sich dabei um eine Vorsichtsmaßnahme. Die Vögel seien gesund, dürften aber nicht transportiert werden. Deshalb müssen sie vorerst in der Obhut der Futterhaus-Mitarbeiter bleiben.
Normalerweise bleibt ein Wellensittich rund zwei Wochen im Futterhaus, bevor er ein Zuhause findet. Jetzt hätten sich die Tiere schon richtig aneinander gewöhnt und fühlen sich bei uns heimisch, so Uelhoff.
Die Tierfachverkäuferin hofft, dass der Verkaufsstopp bald aufgehoben werden kann. Es gebe bereits eine lange Warteliste von Vogelfreunden, die Wellensittiche aufnehmen wollen. Theoretisch hat also jeder Vogel schon ein Zuhause - doch das liegt bislang viel weiter als nur einen Flügelschlag entfernt.
• Die Stallpflicht für Geflügel zum Schutz vor dem hoch ansteckenden Vogelgrippe-Virus H5N8 besteht im Landkreis Stade weiter, informiert der Landkreis Stade auf seiner Homepage. Für kleinere Betriebe und Hobbyhaltungen, die ihre Bestände effektiv vor Wildvögeln schützen, sind Ausnahmegenehmigungen möglich. Diese seien allerdings gebührenpflichtig.
Für Fragen zum Thema Vogelgrippe/Geflügelpest hat der Landkreis Stade eine Telefon-Hotline eingerichtet: 04141 - 12911. Die Hotline ist montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr erreichbar.
• Infos auch unterwww.landkreis-stade.de/vogelgrippe