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Aus der Region: „So war unser Urlaub“

Keine Erholung, aber dafür viel Spaß hatte Adrian Husmann in seinem Kurzurlaub beim Deichbrand-Festival (Foto: privat)
Sonnig und entspannend oder verregnet und stressig? WOCHENBLATT-Leser und -Redakteure berichten

(ab). An den Schulen sind die Sommerferien bereits vorbei und viele Anwohner aus unserer Region aus dem Urlaub zurückgekehrt. Für manchen war es „die schönste Zeit des Jahres“. Andere wiederum hatten an ihrem Urlaubsort Pech mit dem Wetter oder dem Hotel und schütteln sich bei den Erinnerungen an diese Zeit. Das WOCHENBLATT hat Leser und Redakteure nach ihren Erlebnissen befragt.

Adrian Husmann (21), Mediengestalter für Bild und Ton: „Mein Urlaub war sehr schön. Zuerst habe ich zu Hause ein paar Tage mit meiner Familie verbracht und Freunde getroffen. Das war sehr erholsam. Dann ging es zum Deichbrand-Festival nach Cuxhaven. Dort war es weniger erholsam, denn es gab täglich Action und wenig Schlaf. Besonders toll war, dass ich über einen Freund freien Zugang zum Backstage-Bereich hatte. Und ein anderes Highlight gab es auch: Ich durfte den Auftritt des Hip-Hop-Duos „SXTN“ von der Bühne aus filmen. Im nächsten Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder dabei sein.“

Katrin Ringleben-Fricke (50), Ökotrophologin: „Wir waren mit der Familie samt Fahrrad sieben Tage in Berlin. Trotz schlechten Wetters war es großartig! Kultur stand bei uns im Vordergrund: Wir waren im Stasi-Museum und im Willy Brandt Haus und in der Berliner Philharmonie. Toll war unser Live-Besuch der letzten Bundestagsdebatte vor der Sommerpause, die wir am Abend sogar noch mal im Fernsehen mitverfolgen konnten. Ebenfalls klasse: ein Open-Air-Film über die deutsche Geschichte am Bundeskanzleramt.“

WOCHENBLATT-Redakteurin Katja Bendig (39): „Unser Urlaub auf Sardinien war großartig, hatte allerdings im wahrsten Wortsinn auch einen „brenzligen“ Moment. Während uns in den ersten eineinhalb Wochen türkisblaues, glasklares Wasser, Sonne satt und Temperaturen über 30 Grad tolle Strandtage bescherten, brach Mitte der zweiten Woche in Sichtweite zur Ferienwohnung ein Waldbrand aus, der immer größere Ausmaße annahm. Für die Italiener offensichtlich kein Grund zu großer Unruhe, für uns ein beängstigendes Bild. Ziemlich spektakulär war auch der Einsatz der Löschflugzeug, die einen ganzen Tag lang flach über den Strand ins Meer flogen, um dort ihre Wassertanks zu füllen. So etwas habe ich zum ersten Mal in meinem Leben beobachtet. Die Leistung der Piloten war wirklich beeindruckend.“