Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

B74-Sanierung: Sieben von zehn Kilometern sind fertig

Baukolonne (v. li.): Fahrer Heiko Stelling, Heiko Jahnke, Alf Saul und Uwe Rath

Bundesstraße wird in Kürze wieder freigegeben

tp. Hagenah. Zufrieden blickt Bauingenieur Ralf Kraeft von der Firma J.D. Hahn, Hechthausen, auf den frisch gewalzten Asphalt auf der Bundesstraßen-74-Baustelle im Geest-Ort Hammah. Seine Straßenbaukolonne liegt in der Endphase der zweimonatigen Sanierung. Voraussichtlich am Freitag, 2. Dezember, kurz vor angepeiltem Fertigstellungstermin, kann der Verkehr zwischen Stade-Wiepenkathen und Bremervörde-Elmerheide wieder rollen.

"Termingerecht", betont der technische Leiter Kraeft, der die rund drei Millionen Euro teure Baumaßnahme kalkulierte. Allerdings müssen die Bauarbeiten auf rund drei Kilometern - zwischen Wiepenkathen und Schwinge - im Frühjahr unter erneuter rund zweimonatiger Vollsperrung fortgesetzt werden. In Abstimmung mit dem Auftraggeber, der Niedersächsischen Straßenbaubehörde in Stade, habe man sich wegen Schlechtwetter-Risikos kurzfristig entschieden, die Straße statt auf der vollen Länge von zehn Kilometern in drei etwa gleich langen Abschnitten zu sanieren, von denen die ersten beiden nun pünktlich fertig sind.

Der alte Betonrand der B74 wurde abgerissen. Die Straße hat eine neue, acht Zentimeter dicke Binderschicht bekommen. Mit dem Auftragen der glatten, vier Zentimeter dicken Asphaltdecke will die Kolonne um Bauleiter Volker Köhlmann am Montagabend fertig sein.

Zu Spitzenzeiten wurden täglich 2.500 Tonnen Bitumengemisch verbaut. Kraeft zählte "bis zu 200 Lkw-Bewegungen pro Tag" für den Materialtransport aus den Mischwerken in Zeven und Wiepenkathen. Ab Donnerstag werden die Leitpfosten aufgestellt und die Fahrbahn markiert. Restarbeiten, z.B. an Bushaltestellen, werden in den kommenden Wochen erledigt.

Neben Bau- und Rettungsfahrzeugen durften nur Schulbusse und Anlieger die Straße nutzen. Doch nach Kraefts Schätzungen behinderten zudem täglich bis zu 70 Pkw Fahrer, die sich auf der Suche nach Abkürzungen und Schleichwegen auf die mehrfach abgesperrte Baustelle verirrt hatten, die Arbeiten.

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/stade/panor...