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Bauboom auf dem Gottesacker in Stade

Neuer Verwaltungsbau auf dem Horst-Friedhof / Maschinen im schwarzen Kubus

tp. Stade. Rund 100 Jahre hat der Altbau der Verwaltung des Horts-Friedhofs in Stade gehalten. Inzwischen wurde das marode "Hexenhäuschen", wie Friedhofsverwalter Helmut Engelbrecht es liebevoll nannte, abgerissen. Als Ersatz lässt der evangelisch-lutherische Gesamtverband der Stader Kirchen neben der Friedhofskapelle einen modernen Neubau errichten.

Baubeginn war am 1. Januar. Richtfest wird am Freitag, 7. April, gefeiert. Bis zur geplanten Fertigstellung Anfang August muss Helmut Engelbrecht seine Bürotätigkeit in einem engen Durchgangsraum im rückwärtigen Teil der Horst-Kapelle verrichten. Während der Arbeit kann es durchaus passieren, dass Bestatter Särge und Urnen an ihm vorbei tragen. Denn gleich hinter der Tür liegt die Trauerhalle.

Das neue Verwaltungsgebäude wird nicht nur das Domizil für Engelbrecht und seine fünf Friedhofsgärtner-Kollegen: Im ersten Stock werden Büros für die Stader Kirchen eingerichtet.

Neben dem neuen Bürohaus steht das moderne Fahrzeug- und Gerätelager. Der futuristisch anmutende, kubische Bau mit einer Fassade aus Aluminium in Granitschwarz wurde bereits im vergangenen Dezember fertig.

Auf dem frei gewordenen Abriss-Grundstück gegenüber des alten Friedhofs-Hauptportals entsteht ein Wohngebäude.

Eisenkreuze beim Restaurator

Zwei historische Grabkreuze aus Eisen werden derzeit aus Mitteln der "Siegel-Stiftung für den Horst-Friedhof" in einer Werkstatt in Sachsen-Anhalt restauriert. Die wertvollen, um 200 Jahre alte Grabmale zieren die letzte Ruhestätte der Familie des Notars und Prokurators Ferdinand Börries Domeier. Kosten für die Maßnahme: 5.000 bis 8.000 Euro. Kreuze werden restauriert