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Betreuungsverein Stade löst sich auf - Paritätischer Wohlfahrtsverband übernimmt Aufgaben

Mit der Unterschrift von Christian Boenisch (v. li.), Susanne Frost und Michael Roesberg wird der Paritätische Wohlfahrtsverband der juristische Nachfolger des Betreuungsvereins.
at. Stade. Der Betreuungsverein im Landkreis Stade löst sich auf. Der Partitätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen übernimmt die Rechtsnachfolge und die wichtigsten Aufgaben und das rückwirkend zum 1. Januar 2014.
Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Schulung und Gewinnung von ehrenamtlichen Betreuern, die Öffentlichkeitsarbeit und die Zusammenarbeit mit dem Gericht, Behörden sowie Verbänden. Ohne den Paritätischen müsste der Landkreis für diese Aufgaben aufkommen. "Für uns ist es eine Premiere", sagte Christian Boenisch, Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen. "Wir übernehmen zum ersten Mal die Funktion des Rechtsträgers."
Boenisch, Susanne Frost, Vorsitzende des Paritätischen im Landkreis Stade und Landrat Michael Roesberg unterschrieben kürzlich eine Vereinbarung, in der diese sogenannten Querschnittsaufgaben festgehalten sind. Der Betreuungsverein löst sich auf, der neue Verein heißt jetzt "Der Paritätische Wohlfahrtsverband - der Betreuungsverein". "Die Strukturen und die Aufgaben bleiben bestehen", erklärte Landrat Michael Roesberg. "Menschen brauchen immer häufiger Hilfe, umso wichtiger ist es, dass es den Paritätischen gibt." Der Betreuungsverein war 1994 gegründet worden, allerdings habe sich das Betreuungsgesetz in den vergangenen Jahren geändert, so Roesberg.
Im Landkreis Stade gibt es laut Hans-Dieter Demmer, Leiter des Gesundheitsamts, 30 Berufsbetreuer und mehr als 100 ehrenamtliche Betreuer. Letztere oft für Familienangehörige oder Ehepartner.