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"Brotbaum" und Symbol für Weihnachten in Stade gepflanzt

Beim Pflanzen (v. li.): Karin Münz, Horst Dede, Heiner Baumgarten, Waltraud Schwarz, Monika Niemeyer (hinter dem Baum), Regina Aumann, Nils Jacobs und Hermann Bode

Naturschützer, Stadt und Landkreis pflanzen zum Aktionstag Fichte auf Garnisonsfriedhof

tp. Stade. Sie ist weder selten noch hat sie einen herausragenden ökologischen Wert, trotzdem ist die Fichte "Baum des Jahres" 2017 des gleichnamigen deutschen Kuratoriums. Aus diesem Anlass wurde jetzt in Stade auf Initiative der Naturschutzorganisation BUND, der Stadt und des Landkreises Stade eine kleine Fichte im Stadtgebiet gepflanzt. Sie bekam ihren Platz auf dem Garnisonsfriedhof.

In Stade besteht die Tradition der feierlichen Pflanzung zum "Tag des Baumes" am 25. April seit dem Jahr 2000. Im Wechsel stellen der Landkreis und die Stadt Stade den Baum zur Verfügung. In diesem Jahr ist der Baum ein Geschenk der Stader Bürgermeisterin Silvia Nieber.

Am Haupteingang des Friedhofes an der Albert-Schweitzer-Straße, gegenüber des ehemaligen Kreiswehrersatzamtes, griffen der BUND-Kreisvorsitzende Heiner Baumgarten, seine Stellvertreterin Monika Niemeyer, BUND-Mitglied Waltraud Schwarz, Regina Aumann und Nils Jacobs von der Stadtverwaltung, Kreisbaurat Hermann Bode sowie Ratsherr Horst Dede und Ex-Ratsfrau Karin Münz gemeinsam zu Spaten und Gießkanne.

BUND-Chef Baumgarten, merkte an, dass die wegen der massenhaften Anpflanzung in Monokulturen umstrittene Fichte wohl "nie der Lieblingsbaum" von Naturfreunden werde. Zugleich betonte er die wirtschaftliche Bedeutung der schnell wachsenden Fichte, die den Beinamen "Brotbaum der deutschen Forstwirtschaft" trägt. Nicht zuletzt sei die Fichte noch immer "der Symbolbaum des Weihnachtsfestes".

Laut Nils Jacobs, Fachbereichsleiter Bauen und Stadtentwicklung, reihe sich die Fichte optimal in den Bestand der vorhandenen "Bäume des Jahres" ein. Die Stadt erweitere Jahr um Jahr ihr "Lexikon der Baumarten" im öffentlichen Raum.