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Brückenbau stört Urlaubs-Idylle

Einige Anwohner der Hudebrücke befürchten Schäden an den Altstadthäusern infolge der Großbaumaßnahme

Fischmarkt-Anwohner äußern Angst vor Setzrissen / Keine Schäden bekannt / Beweissicherung

tp. Stade. Gleich zwei Brückensanierungen stören das Bild der ansonsten idyllischen Urlauberstadt Stade mitten in der Tourismus-Saison: Während bereits seit vergangenem Jahr die Modernisierung der Hudebrücke am Fischmarkt andauert, ist mit dem Abriss der Straßenbrücke zur Museumsinsel am Burggraben eine weiter Baustelle hinzugekommen.

An der zurzeit gesperrten Brücke zur Insel wird für rund 120.000 Euro der Oberbau erneuert. Die Brücke ist laut Stadtbaurat Kersten Schröder-Doms am Freitag, 25. Juli, wieder befahr- und begehbar. Im Anschluss erfolgen Restarbeiten wie Pflastern.

Pflasterarbeiten stehen auch an der historischen Hudebrücke an, die für ca. 1,9 Millionen Euro rundum erneuert und mit einem Stahlbetonkern versehen wird. Dazu wurde das Hafenbecken trockengelegt. Die Fertigstellung des Pflasters einschließlich des Verblendungsmauerwerks der Brücke und der Anbringung des restaurierten alten Geländers ist für Ende August geplant. Die Kanalbau- und anschließenden Pflasterarbeiten am "Wasser West" beginnen im September.

Unterdessen haben Anwohner des Fischmarktes Sorge vor Setzsrissen oder anderen Schäden an den Gebäuden infolge der Großbauarbeiten bekundet. Bislang, so der Stadtbaurat, seinen jedoch keine Mängel bekannt geworden. Für alle Fälle führe die Verwaltung eine Beweissicherung durch.