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Bützflether Süderelbe: Schutz vor Uferabbrüchen

Vereinsvorsitzender Hans-Georg Meyer (li.) und Schriftwart Hans-Georg Hannemann haben alles im Blick. Auch Gastlieger finden im Hafen Platz (Foto: bc)
bc. Stade-Bützfleth. Das Anschippern liegt schon einige Wochen zurück, die Bootseigner im Abbenflether Wassersportverein (AWSV) befinden sich mitten in der Saison. Fast alle Liegeplätze sind am Freitagnachmitag beim Ortstermin des WOCHENBLATT besetzt. Was ebenfalls zu beobachten war: Die Arbeiten des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) auf der Bützflether Süderelbe schreiten sichtbar voran. Im nächsten Jahr soll die neue steinerne Uferbefestigung fertig sein. „Dann sind wir heilfroh“, sagt Vereinsvorsitzender Hans-Georg Meyer.

Der AWSV hat das Wassergelände seines Hafens vom WSA gepachtet. Seit Jahren bröckelt die Uferkante auf Kehdinger Seite jedoch durch Wellenschlag ab, was schlecht für die Schiffbarkeit des Hafens ist. Es besteht die Gefahr, dass der mittlerweile tote Seitenarm der Elbe versandet. Mit einer neuen Befestigung will das WSA nun Abhilfe schaffen.

Zunächst rammte das WSA vom Wasser aus Pfähle in den Schlick. Der Großteil der Arbeiten fand bereits im vergangenen Jahr statt. Die Abbenflether Wassersportfreunde waren erleichtert, als dieser Teil der Sanierung vorbei war, da sie bei der Ein- und Ausfahrt in den Hafen einige Einschränkungen in Kauf nehmen mussten.

Derzeit wird weitgehend von Land aus gearbeitet. Die Arbeiter verlegen Steinmatten mit einem Drahtgebilde ans Ufer. Das soll neuerliche Abbrüche und ein weiteres Ausspülen verhindern. Der AWSV darf sich freuen, die Zukunft des Hafens ist gesichert. Bis zu 13 Meter lange Boote mit einem Tiefgang bis zu 1,80 Meter finden Platz in Bützfleth. Neue Gesichter im Verein sind gerne gesehen. „Wir sind eher ein älterer Verein“, räumt Hans-Georg Meyer ein. Wer Lust hat, Mitglied zu werden, findet alle Kontaktdaten auf der Homepage unter www.awsv.org