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Busfahrer verfranst sich in der Stader Innenstadt

Fußgängerzone: Hier geht es nicht weiter. Die Flüchtlinge hätten eigentlich ins Kreishaus gemusst
bc. Stade. Warum der Bus aus Hannover plötzlich mitten in der Stader Fußgängerzone stand, bleibt wohl das Geheimnis des Fahrers. Vielleicht war sein Navigationsgerät defekt, vielleicht kannte er aber auch eine "Abkürzung" auf dem Weg zum Kreishaus, wohin er die Flüchtlinge bringen sollte. Die mussten sich dort nämlich im Rahmen der Nothilfe erfassen lassen.

112 Schutzsuchende kamen am Donnerstag im Kreishaus an. 47 ließen sich für die Notunterkünfte erfassen, überwiegend Afghanen. Der Rest reiste auf eigene Faust weiter.

Hinzu kommen regelmäßig die vom Land regulär zugewiesenen Asylbewerber. In dieser Woche waren es im Landkreis 155, die sich im Normalfall zuerst in den Städten und Gemeinden melden, wo sie unterkommen sollen. Danach geht es ins Kreishaus, wo sie von der Ausländerbehörde ihre Bescheinigungen und ihre Unterstützungsleistungen erhalten.