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Dada-Ausstellung im Kunsthaus Stade wirft Schatten voraus

Kuratorin Luisa Pauline Fink

"Vorhang auf für Hannah Höch"

tp. Stade. Viel zu tun hat derzeit Kuratorin Luisa Pauline Fink vom städtischen Kunsthaus Stade: Sie bereitet die neue Ausstellung "Vorhang auf für Hannah Höch" vor, die ab Samstag, 7. November, bis Februar gezeigt wird. Hannah Höch, 1889 in Gotha geboren, ist die einzige Frau im Berliner Dada-Kreis und ist eine seiner wichtigsten Vertreterinnen. Im Kontext von Dada gilt Höch als angesehene Pionierin im Medium der Collage. Die Künstlerin verwendet damit eine in der Kunst bis dato wenig verbreitete Technik, die sie bis zu ihrem Lebensende 1978 als künstlerisches Verfahren einsetzt.

Die Museen Stade geben mit ihrer Ausstellung den Auftakt zu einer Reihe von Ausstellungen, die international anlässlich des Dada-Jahres 2016 stattfinden. Der thematische Fokus der Ausstellung im Kunsthaus Stade beleuchtet das Thema der Bühne und damit ein bislang wenig beachtete Facette von Hannah Höchs Werk. Auf drei Etagen werden mehr als 70 Collagen, Zeichnungen und Gemälde aus allen Lebensjahren der Künstlerin gezeigt.