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Damit sich keiner drückt: Feuerwehr startet Imagekampagne

Unterstützen die Imagekampagne: Landrat Michael Roesberg, KVG-Geschäftsführer Heinz-Dieter Pohl und Kreisbrandmeister Peter Winter (v. li.)
lt. Stade. "Stell dir vor, du drückst und alle drücken sich." Mit diesem Slogan werben die Freiwilligen Feuerwehren in ganz Niedersachsen um Nachwuchs und rufen den Bürgern ins Gedächtnis, wie unverzichtbar ihr Einsatz für die Gesellschaft ist. Damit die Imagekampagne möglichst viele Menschen erreicht, ist der Werbeslogan auf rotem Untergrund auf einem Bus angebracht, der im ganzen Landkreis eingesetzt wird. Die KVG stellt den Bus für zwei Jahre kostenlos als Werbefläche zur Verfügung.
"Für uns ist die Aktion eher eine Präventionsmaßnahme als ein Hilferuf", sagt Kreisbrandmeister Peter Winter. Im Gegensatz zu vielen anderen Landkreisen, sei die Feuerwehr in Stade in allen 92 Ortswehren mit insgesamt 3.800 aktiven Mitgliedern gut aufgestellt. In vielen Kommunen gebe es sogar Wartelisten für die Aufnahme in die Jugendfeuerwehr.
Gleichwohl müsse man bedenken, dass nicht alle Mitglieder zu jeder Tageszeit einsatzbereit seien, weil viele in Hamburg arbeiten, so Winter. Es gelte also: Je mehr aktive Feuerwehrleute es gebe desto besser.
Der Kreisbrandmeister betont, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sei. Denn nicht nur in Wohn- sondern auch in Geschäftshäusern und Betrieben können Feuer ausbrechen. Die Feuerwehr verhindere mit ihrem schnellen Eintreffen oft das Schlimmste, so Winter.
Wer sich in der Feuerwehr engagieren wolle, müsse auf jeden Fall bereit sein, viel Freizeit zu opfern, sagt der Kreisbrandmeister. So müssten die Freiwilligen Retter viele Lehrgänge und Übungen absolvieren, damit sie im Notfall routiniert und höchstprofessionelle Hilfe leisten können. "Wir sind keine Amateure" betont Winter.
Für ihre geopferte Freizeit bekämen die Feuerwehrleute aber auch viel zurück. Zum Beispiel das gute Gefühl, mit ihrem verantwortungs- und anspruchsvollen Job Menschen zu helfen.
Übrigens: Im Landkreis gibt es neben den 92 freiwilligen Feuerwehren auch zwei Berufsfeuerwehren.
Unterstützt wird die Imagekampagne der Feuerwehr vom Land Niedersachsen, dem Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und den öffentlich-rechtlichen Versicherungen.
www.kfv-stade.de