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Das ist Stades größte Sandkiste

Die Bauarbeiter waren bereits fleißig. Hier entsteht eine neue Straße, ein neuer Kreisel und drei neue Gebäude für Aldi, Toom und Fressnapf (re.) Fotos: bc/Hinck Architekten
Arbeiten am neuen Fachmarktzentrum und an der neuen Zufahrt schreiten voran / "Wir liegen voll im Zeitplan"

bc. Stade. Diese Baustelle ist wohl derzeit die größte "Sandkiste" der Hansestadt Stade. Für die Arbeiten an der Zufahrt für das neue Fachmarktzentrum an der Freiburger Straße sind tausende Tonnen Sand hingekarrt worden - der erste Schritt für die neue Wischhafener Straße durch die Harschenflether Vorstadt. Jetzt muss sich der Vorbelastungsdamm setzen. Parallel tut sich was auf der Baustelle für das Fachmarktzentrum. "Wir liegen voll im Zeitplan", sagt Friedrich Witt, Chef der Baufirma Lindemann.
Wie berichtet, sollen dort, wo einst das Technikmuseum untergebracht war, im nächsten Jahr mehrere Geschäfte ihre Pforten öffnen: ein Toom-Baumarkt, ein Aldi-Discounter und das Tiernahrungs-Fachgeschäft „Fressnapf“. Hinter dem Mega-Projekt verbirgt sich eine Gesellschaft bestehend aus den Stader Unternehmen Lindemann und Hasselbring. Drei Gebäude werden auf dem rund 35.000 Quadratmeter großen Grundstück gebaut. Außerdem entstehen gut 500 Parkplätze. Im Bau ist ebenfalls bereits eine neue Abbiegespur von der Freiburger Straße.
Zeitgleich baut die Stadt an der rückwärtigen Anbindung durch die Harschenflether Vorstadt. Laut dem städtischen Tiefbauchef Gerd Allers ist die erste Phase der Aufschüttung des Vorbelastungsdamms an der Straße "Auf der Koppel" abgeschlossen. Jetzt beobachtet ein Baugrundgutachter in regelmäßigen Abständen, wie stark sich der Damm setzt. Das kann punktuell höchst unterschiedlich sein. Teilweise sind bereits bis zu 20 Zentimeter registriert worden. Allers: "Dort, wo sich der Damm mehr setzt, wird nochmal Sand aufgefahren." Und: In den nächsten Wochen wird daran gearbeitet, dass es wieder eine Zufahrt zu den nahe gelegenen Kommunalen Betrieben Stade (KBS) von der Straße "Auf der Koppel" geben wird.
Danach muss der Damm dann ein Jahr lang den weichen Marschboden auspressen, bevor im Sommer 2019 der überflüssige Sand wieder abgetragen werden kann. 2020 werden dann die ersten Autos die Straße bzw. den Kreisverkehr nutzen können, um zum Fachmarktzentrum zu fahren. Später soll die Anbindung dann einmal quer durch die Harschenflether Vorstadt führen, sofern auch auf der Hansestraße (gegenüber Kaufland) der Kreisel fertig ist. Die komplette neue Wischhafener Straße verläuft dann von der Hansestraße Richtung neuer Autobahn.