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Das Lebensgefühl der 80er Jahre

Stadtarchivarin Dr. Christina Deggim und ihre Mitarbeiter Saghanath Theivendiran (li.) und Eilert Janssen bitten um Unterstützung für den "Tag der Archive"

30 Jahre Stadtarchiv: Fotos und Zeitzeugenberichte für Aktionstag gesucht

tp. Stade. Seit 30 Jahren gibt es das Stadtarchiv an der Johannisstraße 5 in Stade. Der Grundstein des Gebäude wurde am 13. April 1984 gelegt, bereits im Herbst wurde das Richtfest gefeiert. Passend zum runden Geburtstag der Einrichtung wurde der bundesweite "Tag der Archive" am Samstag, 8. März, im Stadtarchiv Stade unter das Motto "Stade vor 30 Jahren - das Lebensgefühl der Achtziger Jahre" gestellt. Für den Aktionstag werden Fotos und Zeitzeugenberichte gesucht.

"Das Stadtarchiv bittet Zeitzeugen zu erzählen, zu schreiben oder Fotos zur Verfügung zu stellen", sagt Archiv-Chefin Dr. Christina Deggim. Sie fragt: "Wohin gingen Sie aus, wo tanzten Sie, wo kauften Sie ein? Welche Cafés, Kneipen, Restaurants oder Diskotheken waren aktuell, welche Geschäfte bot die Innenstadt? Worüber diskutierten Sie, was bewegte Sie?"

Zur Erinnerung: 1984 war noch die Zeit des Kalten Krieges, in der die Friedensmärsche Hunderttausende auf die Straße riefen. Es war das mit Spannung erwartete "Orwell-Jahr". Schwere Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei begleiteten die Inbetriebnahme der Startbahn West des Frankfurter Flughafens. Alle Ostblock-Staaten mit Ausnahme Rumäniens boykottierten die Olympischen Sommerspiele in Los Angeles. Richard von Weizsäcker wurde Bundespräsident.

• Kontakt zum Stadtarchiv: Tel. 04141 - 401460, E-Mail: stadtarchiv@stadt-stade.de