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Das Opfer steht im Mittelpunkt

Der Weisse Ring bietet Kriminalitätsopfern unverbindliche und kostenlose Hilfe an (Foto: Weisser Ring)
lt. Stade. Egal, ob es um Einbruch, Handtaschenklau, häusliche Gewalt oder Missbrauch geht: Die Opfer von Straftaten und deren Angehörige finden seit 1976 kostenlose Hilfe beim Verein "Weisser Ring". Darauf weist der "Weisse Ring" anlässlich des Tags der Kriminalitätsopfer jetzt hin.
Rund 3.000 ehrenamtliche Mitarbeiter stehen deutschlandweit rund um die Uhr zur Verfügung, leisten Beistand und persönliche Betreuung, geben Hilfestellung im Umgang mit Behörden und helfen den Geschädigten auf vielfältige Weise bei der Bewältigung der Tat.
"Bei uns steht das Opfer immer im Mittelpunkt", sagt Wolfgang Malleskat von der Außenstelle des "Weissen Rings" in Stade. Rund 80 Kriminalitätsopfer betreuen er und sieben weitere Ehrenamtliche im Schnitt jedes Jahr.
Manchmal gehe es nur darum, den Betroffenen zuzuhören, sagt Malleskat. Wer z.B. Opfer eines Einbruchs geworden sei, müsse erst einmal verarbeiten, dass ein Fremder in seinen Privat-Bereich eingedrungen ist.
Die Mitarbeiter des "Weissen Rings" führen aber nicht nur Gespräche mit den Opfern, sondern geben in Zusammenarbeit mit der Polizei auch ganz konkrete Tipps, wie die Sicherheit in Haus und Wohnung erhöht werden kann.
Der Verein bietet außerdem unverbindliche Soforthilfe an. Wurde z.B. jemand bestohlen, kann der "Weisse Ring" in akuten Notfällen das Opfer mit bis zu 250 Euro unterstützen. Der "Weisse Ring" stellt auch Beratungsschecks in Höhe von 150 Euro aus, damit ein Kriminalitätsopfer sich eine erste anwaltliche Beratung leisten kann.
Der "Weisse Ring" finanziert sich ausschließlich über Spenden, Mitgliedsbeiträge und Zuwendungen von Gerichten.
Das Opfer-Telefon des "Weissen Rings" ist rund um die Uhr unter der kostenfreien Nummer 116006 erreichbar.
Opfer finden außerdem Hilfe bei den Außenstellen des "Weissen Rings" in Stade (Tel. 04141 - 7889141) und in Hollenstedt (Tel. 04165 - 2160470)

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