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Dem Handwerk in der Region geht es gut

Kreishandwerksmeister Diethard Heidemann (v. li.), Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch und Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Detlef Böckmann, freuen sich über die stabile Auftragslage im Handwerk

Die Innungen sind durchweg zufrieden mit der Wirtschaftslage

sum. Drochtersen. 2014 ist das Jahr des Handwerks in der Gemeinde Drochtersen. Daher begrüßten Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch und Kreishandwerksmeister Diethard Heidemann unter anderem die Vertreter der Handwerks-Innungen aus Stade und der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade sowie den Landtagsabgeordneten Kai Seefried zur Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft Stade im Rathaus in Drochtersen.

Diethard Heidemann erläutert den Anwesenden die Ergebnisse der diesjährigen Umfrage der Handwerkskammer. 19 Innungen mit insgesamt fast 900 Betrieben bilden zurzeit 1888 Lehrlinge in den verschiedenen Handwerksberufen aus. 90 Prozent der teilnehmenden Betriebe haben ihre wirtschaftliche Lage mit gut oder befriedigend bewertet und verzeichnen eine stabile oder sogar steigende Auftragslage. Das bestätigten auch die an der Versammlung teilnehmenden Obermeister der verschiedenen Innungen. Zwar sorgte der harte Winter 2013 gerade im Bau- und Ausbauhandwerk für einen sehr späten Start in die Saison, durch das milde Wetter im vergangenen halben Jahr konnte dieser Rückstand jedoch größtenteils wieder ausgeglichen werden.

Sorge bereitet den Innungen weiterhin der bestehende Fachkräftemangel. Das fängt bei den Auszubildenden an und hört bei den Gesellen auf, die nach der Ausbildung oft in die Industrie wechseln, da sie dort mehr Geld verdienen können. Kreishandwerksmeister Heidemann weist daher noch einmal eindringlich darauf hin, dass den jungen Menschen klar gemacht werden muss, dass sie auch ohne Abitur oder Studium eine berufliche Zukunft haben. „Im Handwerk ist alles möglich,“ erklärt er den anwesenden Mitgliedern.

Auch Jörg Klintworth, Obermeister der Tischler-Innung hält Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zur Gewinnung neuer Auszubildender für enorm wichtig. Diese zusätzliche Arbeit trägt im Bereich des Holzhandwerks bereits Früchte. Für das kommende Schuljahr haben sich schon 80 Schüler an der Berufsfachschule Holztechnik angemeldet.

Zusammenfassend sind sich aber alle Innungen einig: „Das Handwerk hat goldenen Boden.“