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Der Landkreis Stade ist bunt und tolerant

Strahlende Gesichter und Jubel nach der emotionalen Zeremonie im Kreishaus mit dem Landrat Michael Roesberg (Mi.) und der Landtagsabgeordneten Petra Tiemann (li.). Es war ein sehr bewegender Moment für die Neubürger. (Foto: Christian Schmidt)
21 Menschen erhalten Einbürgerungsurkunde während eines Empfangs / "Ich fühle mich sehr willkommen"

at. Landkreis. Glücklich hält Julina Chibber (19) ihre Einbürgerungsurkunde in den Händen. Sie ist eine von 21 Neubürgern, die am Mittwochabend während eines Empfangs im Kreishaus in Stade von Landrat Michael Roesberg begrüßt wurden. "Ich fühle mich sehr willkommen", sagte die junge Frau aus Buxtehude. Ihre Eltern sind Hindus und kommen aus Afghanistan.

In Zeiten von Pegida-Demonstrationen und Terror-Anschlägen möchte der Landkreis Stade besonders deutlich zeigen: "Wir sind bunt und tolerant". Auch die Landtagsabgeordnete Petra Tiemann hieß die Menschen, die unter anderem aus Polen, der Türkei, dem Togo und Iran kommen, in ihrer Festrede willkommen. "Ich freue mich, dass Sie sich für meine Heimat entschieden haben", sagte sie.

Für viele der Anwesenden war der Moment der Einbürgerung sehr emotional. Einige hatten Freunde und Familie zu diesem besonderen Tag mitgebracht. Sie machten Erinnerungsfotos während der Urkundenübergabe und im Anschluss des Empfangs noch einmal Aufnahmen mit Landrat Michael Roesberg.

Im vergangenen Jahr entschieden sich 144 Menschen im Landkreis Stade für die deutsche Staatsbürgerschaft. Seit zwei Jahren gibt Landrat Michael Roesberg die Urkunden in einer feierlichen Zeremonie heraus.