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"Die Technik muss stimmen"

Innenminister Boris Pistorius (Mi.) übergab die Fahrzeuge höchstpersönlich in Stade
bc. Stade-Wiepenkathen. Drei brandneue Katastrophenschutzfahrzeuge im Wert von 500.000 Euro hat Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Samstag an die Lebensretter der DLRG und an das Deutsche Rote Kreuz übergeben. "Sehr gut angelegtes Steuergeld", sagte Rainer Bohmbach, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Horneburg/Altes Land, anlässlich der Feierstunde in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Stade-Wiepenkathen. Der Großteil der Kosten stammt aus Fördertöpfen des Landes und Landkreises.

Ein Fahrzeug mit einem Kranaufbau (220.000 Euro. 20 Meter Reichweite) ist künftig bei der DLRG in Horneburg untergebracht, ein Gerätewagen Sanität (150.000 Euro) bei der DRK-Bereitschaft in Stade, ein Gerätewagen Technik (140.000 Euro) beim DRK in Bützfleth. Mit Hilfe des Krans können die Helfer künftig ganze Sandsackpaletten direkt auf den Deich heben.

"Das Wetter hat uns gerade erst vor Augen geführt, wie anfällig wir bei Naturkatastrophen sind", sagte Pistorius im Hinblick auf das Elbehochwasser. Die Technik müsse stimmen, um solcher Katastrophenlagen Herr zu werden. Der Minister lobte explizit die vielen hundert Helfer aus dem Landkreis Stade, die beim jüngsten Hochwasser im Einsatz waren. Er appellierte auch an die Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter während solcher Extremlagen freizustellen: "Arbeitgeber können stolz auf ihre Mitarbeiter sein, wenn sie sich außerhalb ihres Jobs ehrenamtlich engagieren."

Am Ende erlebte Rainer Bohmbach noch eine Überraschung: Vor etwa 150 Gästen verlieh ihm Dr. Steffen Warmbold, Vize-Präsident des DLRG-Landesverbandes, die höchste Auszeichnung, die die Lebensrettungsgesellschaft vorhält: die DLRG-Medaille in Gold mit Brillanten. Bohmbach ist seit 32 Jahren Vorsitzender der Horneburger DLRG und seit 22 Jahren Vize-Bezirksleiter der DLRG im Landkreis Stade.