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Drei "alte Holländer" in Stade

Dieter Hebenbrock (re.) aus Geesthacht mit seinem Enkel Bjarne auf der Segelyacht "Westerwind"

Himmelfahrt startete die Yachtsaison: Hafenmeister begrüßte rund 70 Schiffe

tp. Stade. Sonniges Mai-Wetter und ein langes Wochenende: Beste Voraussetzungen für den ersten Segeltörn des Saison bietet in jedem Jahr die Himmelfahrts-Woche. Bereits Mitte der Woche freute sich Olf von Kroge (83), Hafenmeister von Stade, über die ersten Skipper, die an der Schlengelanlage am Stadthafen festmachten. Auch ein Trio "alter Holländer" ging vor Anker.

Beste Liegeplätze direkt am Kai sicherten sich die Hobby-Kapitäne dreier Plattbodenschiffe nach traditioneller niederländischer Bauart. Unter ihnen der Freizeitkapitän Dieter Hebenbrock (78) von der Seglervereinigung Geesthacht mit seinem Enkelsohn Bjarne (16). Dieter Hebenbrock, Maschinenbau-Ingenieur im Ruhestand, präsentierte - stilecht mit wollener Fischermütze und rauchender Tabakpfeife - stolz seine zehn Meter lange Segelyacht "Westerwind".

Das hölzerne Plattboot - eine Replik eines holländischen Fischer- und Marinebootes aus dem Jahr 1981, erwarb er gebraucht. Auf seinen Yachtreisen nutzt er nun die Vorteile der besonderen Bauart: Man könne damit wunderbar ohne jegliche Schwierigkeiten im Watt auf Grund laufen, das Schiff bleibe einfach bis zur nächsten Flut ruhig und stabil im Schlick liegen.

Insgesamt rund 60 Schiffe, darunter mehrere 16 Meter lange Yachten eines Hamburger Vereins, erwartete Olf von Kroge am Vatertagswochenende.
Der nächste Ansturm seht schon bevor: Pfingsten rechnet von Kroge mit bis zu 100 Schiffen.