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Drei grüne Riesen verschwunden

"Am Schäferstieg": Einen Tag vor Heiligabend wurde die 80 Jahre alte Eiche gekappt (Foto: Schröder)

Baumfällungen zu Weihnachten in Stade

tp. Stade. Drei grüne Riesen sind über Weihnachten aus dem Stadtbild von Stade verschwunden. An der Straße "Am Schäferstieg" wurden planmäßig eine mächtige Eiche und eine Esche gefällt. An der Bremervörder Straße drohte eine alte Linde aufgrund von Sturmschäden umzustürzen und wurde von der Feuerwehr zu Fall gebracht.

Wie berichtet, hegte Anwohner Hartmut Schröder (69) Zweifel an der Notwendigkeit der Fällung der aus seiner Sicht vital wirkenden Amerikanischen Roteiche vor dem IHK-Gebäude "Am Schäferstieg". Zwischenzeitlich hat die städtische Abteilung für Stadtentwicklung den Schritt begründet. In der Krone befanden sich laut dem Amt ein massiver Anteil Totholz, Aststummel und Wunden sowie hohle Äste. Wegen eingewachsener Rinde am Stamm habe Bruchgefahr geherrscht. Zudem habe die benachbarte Esche am Stammfuß der Eiche Würgewurzeln geschlagen. Und: Tiefe Wurzeln seien abgestorben gewesen. Infolge dessen habe die Eiche unter Versorgungsmangel gelitten.

Aufgrund des Schrägstands sei die Standsicherheit des Baums gefährdet gewesen, sodass die Stadt die Fällung der Eiche und der Esche anordnete.

Am Montag vor Weihnachten rückten die Holzfäller mit Sägen und einem Teleskopkran an und kappten beide Bäume. Die Stadt kündigt Ersatzpflanzungen an.

Nach Sturmböen erlitt eine rund 150 Jahre alte Linde auf dem Grundstück Bellevue 5 an Heiligabend vormittags einen Wurzelabriss und drohte auf die Bremervörder Straße zu kippen. Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt kamen mit Drehleiter und Rüstfahrzeugen und fällten den stattlichen Baum. Bis 14 Uhr kam es zu Verkehrsbehinderungen.