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Einbürgerungsfeier im Kreishaus: "Die Zugewanderten müssen sich aktiv einbringen"

bc. Stade. Insgesamt 42 Zuwanderer aus 25 Ländern sind zwischen Januar und April dieses Jahres im Landkreis Stade deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger geworden. Bei einem Empfang mit 150 Gästen im Kreishaus in Stade hat Landrat Michael Roesberg am Mittwoch feierlich die Einbürgerungsurkunden überreicht.

„Mit diesem Willkommensempfang möchten wir ein besonderes Signal setzen. Ein Signal, das die Bedeutung und Entscheidung der Einbürgerung in unserem Landkreis für alle Beteiligten hervorheben soll“, so Roesberg.

Allein 2014, so der Landrat, sind im Landkreis Stade 144 Menschen aus 41 Ländern eingebürgert worden. Der Einbürgerungsakt sei aber nur ein erster Schritt, betonte der Landrat: „Die Zugewanderten müssen sich in unserem Land, in unserem Landkreis, in ihrer Gemeinde einbringen, aktiv am Leben in unserer Gesellschaft mitwirken, die Werte teilen und die Gesetze respektieren.“ Die Einheimischen müssten die Integration unterstützen, sich öffnen und den Neubürgern die Hand reichen.

Von den in den ersten vier Monaten 2015 neu eingebürgerten Zuwanderern stammen die meisten aus Italien (5), dem Iran (4), dem Libanon (4), der Russischen Konföderation (4) sowie Serbien/Kosovo, Algerien, Sri Lanka und Polen (jeweils 2). Insgesamt 13 Personen stammen aus anderen EU-Ländern. Sechs Einbürgerungen erfolgten unter Beibehaltung der bisherigen Staatsbürgerschaft.