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Eine Brücke der Kulturen

Im Gründungszentrum startete Iyamide Mahdi in die Selbständigkeit als interkulturelle Beraterin

Interkulturelle Beraterin startet im Gründungszentrum in die Selbständigkeit

Iyamide Mahdi arbeitet im Gründungs- und Innovationszentrum


sum. Stade. Wenn es um die Themen Integration und Migration geht, ist Iyamide Mahdi (48) aus Stade genau die richtige Frau. Die in England geborene sunnitische Muslimin ist in ihrem Leben schon weit herum gekommen und weiß genau, wie man sich in einem fremden Land fühlt und wie wichtig es ist, dort Fuß zu fassen.

Ihre Erfahrungen versucht die Mutter von drei Kindern an andere weiterzugeben. Daher gründete Iyamide Mahdi mit weiteren Mitgliedern im März 2012 das Zentrum für interkulturelle Kommunikation und Kompetenz (ZinKKo) und übernahm dort den Vorsitz. Dieses ehrenamtliche Amt gab sie zunächst vor zwei Jahren ab, als sie mit "Vielfaltplus" ihr eigenes Unternehmen gründete. "Ich sehe mich als Beraterin in allen interkulturellen Bereichen", erklärt die tatkräftige und engagierte Frau, die insbesondere Firmen und Institutionen mit ihrem mehrheimischen Fachwissen zur Seite steht und diese bei der Durchführung von Projekten unterstützt.

Im Gründungs- und Innovationszentrum (GIS) in Stade-Ottenbeck hat sie ein kleines Büro angemietet. Dort liegen auch die Büroräume des ZinKKo-Vereins. "Ich bin auf der Messe ,Stade aktuell' auf den Stand des Gründungszentrums gestoßen", erinnert sich Iyamide Mahdi. Sie war sofort begeistert, welche Möglichkeiten Firmengründer in dem Bürogebäude in Stade-Ottenbeck haben: "Hier gibt es Schulungsräume mit allen Hilfsmitteln zur Durchführung von Projekten." Außerdem unterstützen sich die Jung-Unternehmer gegenseitig. So brauchte Iyamide Mahdi für die Gestaltung ihres "Vielfaltplus"-Flyers nur eine Treppe nach oben gehen, wo eine Werbe-Designerin ihre Geschäftsräume hat.

Langweilig wird es der Powerfrau im GIS nicht. Nach dem Rücktritt von Irina Tscherkasov übernahm Iyamide Mahdi gerade wieder spontan den Vorsitz des Vereins ZinKKo. Wenn sie also nicht gerade Unternehmen oder Behörden interkulturell berät, arbeitet sie an einem der ZinKKo-Projekte. Daneben erhält die freiberufliche Übersetzerin und Dolmetscherin regelmäßig Aufträge von Gerichten oder dem Bundesjustizministerium. Daher weiß Iymadie Mahdi auch einen weiteren großen Vorteil ihres kleinen Büros im GIS sehr zu schätzen: "Ich kann in Ruhe arbeiten, meine Sachen liegen lassen und abends einfach die Tür hinter mir zumachen, um dann nur für meine Familie da zu sein."