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Eine Gurke hängt im Tannenbaum

Der gläserne Weihnachtsschmuck fällt im festlich geschmückten Tannenbaum kaum auf. Wer ihn findet, bekommt eine extra Portion Glück und ein Geschenk
Kuriose Tradition aus USA: Laut Legende kommt sie aus Deutschland

(at). Hängen Sie sich eine Gewürzgurke in den Weihnachtsbaum? Nein? Das sollten Sie aber, zumindest wenn es nach der Meinung vieler US-Amerikaner geht. Die behaupten nämlich, dass es ein deutscher Brauch sei, sich das Gemüse als gläsernen Christbaumschmuck zum Fest an die Tanne zu hängen.
Laut der seltsamen Tradition wird die Gewürzgurke noch vor der Bescherung an den Weihnachtsbaum gehängt. Die Kinder suchen anschließend die "Christmas Pickle" in der Tanne. Wichtig: Keiner darf die Hände benutzen! Wer als erstes das Gemüse entdeckt, bekommt ein zusätzliches Geschenk und eine extra Portion Glück im nächsten Jahr.
Doch woher kommt der kuriose Brauch? Um den Christbaumschmuck ranken sich viele Legenden. Eine besagt, dass die Weihnachtsgurke zum ersten Mal in den 1920ern den Weg an die Tanne gefunden habe. Die Menschen hatten nur so viel Geld, um ein Geschenk zu kaufen. Also habe man das Gemüse in den Baum gehängt. Das Kind, das sie als erstes fand, bekam das Präsent.
Eine weitere Legende besagt, dass ein sterbender deutscher Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg nach einer Gewürzgurke verlangte. Er aß sie und wurde wieder gesund. Angeblich schmückte er anschließend jedes Jahr seinen Weihnachtsbaum mit einer Gurke.
Mittlerweile hat die amerikanische Tradition auch hierzulande Einzug gehalten. Viele deutsche Anbieter verkaufen die gläserne Gurke im Internet. Aber auch auf Weihnachtsmärkten findet man den Christbaumschmuck. Es gibt ihn in unterschiedlichen Größen und Varianten: glitzernd, matt, mit Schnee und anderen Verzierungen. Ein Gutes hat der seltsame Brauch: Die Streiterei, wer das erste Geschenk öffnen darf, entfällt.
Mittlerweile hat die Tradition auch hier zu Lande Einzug gehalten. Viele deutsche Anbieter verkaufen das Gemüse im Internet. Aber auch auf Weihnachtsmärkten findet man sie. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen - für jedes Alter entsprechend - glitzernd und mit Verzierungen. Ein Gutes hat der seltsame Brauch: Die Streiterei, wer das erste Geschenk öffnen darf, entfällt. Aenne Templin