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Ernte- und Backfest in Wiepenkathen

Hausgemachte Marmelade auf dem Ernte- und Backfest

Prima Anschauungs-Unterricht / Blick in die Vergangenheit

ig. Wiepenkathen. Das „Wetter stimmte. Und die Besucherzahlen auch. Uwe Herz ist zufrieden. Der Vorsitzende des Heimatvereins Wiepenkathen und Chef-Organisator des traditionellen Ernte- und Backfestes freute sich über mehr als 2.000 Besucher. An über 30 Ständen gab es auf dem Festplatz am vergangenen Sonntag Einblicke in vergangene Zeiten. Herz: „Wir pflegen das Brauchtum, bieten unseren Gästen Einblicke in alte Handwerkskunst.“

Begeistert zeigte sich Besucher Manfred Weber aus Wiepenkathen. „Wer von der jungen Generation weiß denn noch, wie Besenbinder einst arbeiteten. Oder wie die Herstellung von Butter früher funktionierte.“ Das sei hier ein prima Anschauungsunterricht. Für ihn steht fest: „Man kann viel lernen.“ Helma Link aus Wiepenkathen ist mit ihrem Stand seit vielen Jahren dabei, bietet selbst-hergestellte Marmeladen und Säfte an. „Das ist hier wie ein Familienfest und beste Werbung für unseren kleinen Ort.“

Kulinarische Highlights des 27. Festes waren wieder das knusprig gebratene Spanferkel, Schwarzbrot und der Butterkuchen aus dem Steinbackofen. Der Butterkuchen wurde von den Mitgliedern des Heimatvereins vor den Augen der Gäste gebacken und frisch vom Blech angeboten. Herz: „Da heißt es schnell zugreifen, denn der Kuchen und das Spanferkel sind immer schnell ausverkauft." Kein Wunder, dass sich vor dem Steinofen lange Schlangen bildeten.