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Es bleibt bei zwölf Starenkästen im Landkreis Stade

bc. Stade. Der Landkreis Stade verfügt über insgesamt zwölf stationäre Blitzanlagen. Mehr sollen es vorerst auch nicht werden. Das hat das letzte Treffen der Verkehrsunfallkommission ergeben, wie am Mittwoch im Verkehrsausschuss bekannt wurde. "Die Kommission hat keine neuen Standorte vorgeschlagen. Es werden auch keine Anlagen umgesetzt", sagte Gerhard Timm vom Straßenverkehrsamt.

Die Starenkästen hätten sich bewährt. Dort, wo sie aufgestellt seien, habe sich die Anzahl der Unfälle verringert. Zudem seien acht Mitarbeiter des Kreises an sieben Tagen die Woche im Schichtbetrieb mit zwei Fahrzeugen unterwegs, um mobil auf Raserjagd zu gehen. Vor allem vor Schulen und Kitas. "Wir kontrollieren nicht unter lukrativen Aspekten, sondern nur vor dem Hintergrund der Verkehrssicherheit", versicherte der Erste Kreisrat Eckhard Lantz.

SPD-Kreistagsabgeordnete Astrid Bade brachte die Idee ins Spiel, zusätzlich auf Attrappen zu setzen. "Allein schon, wenn 'Achtung Radar'-Schilder aufgestellt sind, reduzieren Autofahrer ihre Geschwindigkeit", so Bade.

• Zudem ging es im Ausschuss um das Thema Verkehrssicherheit: Setzt sich der Trend bis Jahresende fort, wird die Polizei in 2015 etwas weniger Unfälle verzeichnen müssen als noch im Jahr zuvor. Damals waren es 4.105. Allerdings ist die Zahl der im Straßenverkehr tödlich verunglückten Menschen mit elf Toten in diesem Jahr schon so hoch wie im gesamten Jahr 2014.

• Wie der Landkreis den Breitbandausbau fördern will, lesen Sie am Mittwoch in Ihrem WOCHENBLATT.