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Flüchtlingsunterkunft im März bezugsfertig

Die Stadt stellt diese neuen Flachdachbungalows für junge Männer aus Krisenregionen bereit

Platz für 24 junge Männer an der B73 / Folgenutzung als Obdachlosenheim möglich

tp. Stade. Die Bauarbeiten für die neue städtische Flüchtlingsunterkunft an der Bundesstraße 73 in Richtung Himmelpforten im Gebiet der Stader Ortschaft Wiepenkathen schreiten voran. Der schlichte Flachdachbau auf dem Gelände der ehemaligen Abdeckerei soll im März bezugsfertig sein. Das teilte Wiepenkathens Bürgermeister und Stader Ratsherr Horst Deede vor Ort dem WOCHENBLATT mit.

Derzeit seien die Handwerker mit der Elektromontage beschäftigt, sagt Deede, der bereits seit 2014 zwei Flüchtlingsfamilien aus Serbien und Kosovo, die in dem benachbarten älteren städtischen Einfamilienhaus wohnen, ehrenamtlich betreut. In die schlichten Neubauten mit mehreren kleinen Wohneinheiten sollen laut Deede im Frühjahr etwa 20 bis 24 junge männliche Flüchtlinge einziehen.

Auf dem Gelände sei Platz für zwei weitere Bungalows in etwa gleicher Größe und Bauart, sagt Deede. Ob diese tatsächlich errichtet werden, sei derzeit noch offen.
Langfristig, so Deede, bestehe die Möglichkeit, die neuen Einfachhäuser den Wohnungslosen in der städtischen Unterkunft am Fredenbecker Weg bereitzustellen.

Wie mehrfach berichtet, hegt die Stadt seit Jahren vage Umsiedlungspläne. Die Baracken am Fredenbecker Weg verfügen nur nur über Holz- und Kohleöfen und machen größtenteils einen baufälligen Eindruck. Konflikte scheinen programmiert: Trotz der primitiven Lebensbedingungen haben sich einige der Bewohner mit dem Leben am Fredenbecker Weg arrangiert und halten sich in den Baracke - entgegen der vorgesehenen vorübergehenden Nutzung - schon seit Jahrzehnten auf.